
SF 25 Falke · Bild: Huhu Uet (CC BY 3.0), Wikimedia CommonsDie Marke geht auf die 1951 von Dipl.-Ing. Egon Scheibe gegründete Scheibe-Flugzeugbau zurück, die kurz nach der Wiederzulassung des Segelflugs in Deutschland mit dem Bergfalke begann und später in Dachau bei München Segelflugzeuge und Motorsegler in Gemischtbauweise fertigte; bis 1985 entstanden über 2000 Flugzeuge. Ende der 1950er kam mit dem SF 23 Sperling der Motorflug hinzu, ab Mitte der 1960er dominierten Motorsegler, allen voran der SF 25 Falke (Erstflug 1963), der zu einem der meistgebauten Motorsegler der Welt wurde. In den 1980ern baute Scheibe auch UL wie den ULI. Nach Egon Scheibes Tod 1997 führten seine Schwiegersöhne den Betrieb, stellten die Produktion aber im Mai 2006 altersbedingt ein. Hartmut Sammet (LTB Sammet) übernahm die Bau- und Betreuungsrechte und gründete die Scheibe-Aircraft-GmbH in Heubach (Baden-Württemberg), die den SF 25 C Falke weiterbaut, Ersatzteile liefert und als Musterbetreuer der Scheibe-Flotte fungiert.
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