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B&F Technik (FK Lightplanes) FK14 PolarisBild: fk-aircraft.com

B&F Technik (FK Lightplanes)

FK14 Polaris

Dreiachser · Ultraleicht · Tiefdecker · Bugrad · 2 Sitze · Faserverbund GFK/CFK (B2 Monocoque-Rumpf; B Gemischtbauweise mit Stahlrohr-Cockpitrahmen), Leitwerk Aluminium · seit 2000

Die FK14 Polaris ist ein freitragender Tiefdecker mit zwei Sitzen nebeneinander, den Peter Funk Ende der 1990er Jahre als schnelle Ergänzung zur FK9 entwarf. Der Entwurf begann 1998, der Erstflug fand im Mai 1999 statt, die Serienfertigung lief 2000/2001 an. Die erste Serie FK14 A hatte noch einen Stahlrohr-Cockpitrahmen und ausschließlich Bugradfahrwerk. Die FK14 B (Ergänzende Musterzulassung 2004) brachte einen verlängerten Rumpf, geringere Leermasse, CFK-Flügel und die Wahl zwischen Bug- und Spornrad; die FK14 B2 (ab 2008) hat einen vollständig in GFK/CFK gefertigten Monocoque-Rumpf, neue Flügel mit Spaltklappen und Spoilern auf den Querrudern. Der Flügel trägt elektrisch betätigte Fowlerklappen mit vier Stellungen bis 42 Grad, das Leitwerk ist aus Aluminium. Als Le Mans (ab 2011/2012) wird die Polaris mit offenem Cockpit und zwei Roadster-Windschutzscheiben statt der Haube geliefert. Weitere Ausrüstungsvarianten laut DAeC-Kennblatt: Flügel ohne Winglets (9,0 m), Vortexgeneratoren (2015), Kurzflügel Short Wing mit 8,5 m (2016) sowie größere Flügeltanks bis 94 l. Der Rotax 912 iS ist seit 2013 zugelassen. Bis September 2008 waren 90, bis März 2015 über 160 Polaris gebaut. Die Lizenzfertigung lag 2010 bis Ende 2016 bei FK-Lightplanes in Korczyna (Polen), seit 2017 wieder bei Bücker & Funk in Speyer. In Deutschland ist die Polaris nach LTF-UL 2003 mit 472,5 kg zugelassen; die Auflastung der B2 auf 600 kg nach LTF-UL 2019 war 2020 im Flugversuch. Gebrauchtmarkt (ul-flugzeugmarkt.de, Baujahre 2009 bis 2016, Stand 2025): FK14 A ab etwa 45.000 Euro, B2 70.000 bis 105.000 Euro.

Technische Daten

Zellendaten

Klasse
Ultraleicht
Bauzeitraum
seit 2000
Zulassung
BFU 10/95 mit Ergänzender Musterzulassung LTF-UL 2003, 472,5 kg mit Rettungsgerät (DAeC-Kennblatt 61177 FK 14 A; 61177.1 FK 14 B/B2/Le Mans/Short Wing); 600-kg-Zulassung der B2 nach LTF-UL 2019 in Arbeit (Stand 2020)
MTOW
472 kg
Leermasse
293 kg
Vne
146 kt
Mindestgeschwindigkeit (Vs)
35 kt
Tankinhalt
66 l
Spannweite
9,1 m
Länge
5,69 m
Höhe
2,14 m
Flügelfläche
9,1 m²

Leistungsdaten nach Motor

MotorRotax 912 ULSRotax 912 iS
Leistung100 PS100 PS
Reisegeschwindigkeit127 kt-
Höchstgeschwindigkeit132 kt-
Steigrate1.083 ft/min-
Startstrecke185 m-
Landestrecke--
Verbrauch--
Reichweite350 NM (648 km)-
Leermasse (Abweichung)--

Werte für die aktuelle FK14 B2 (Composite-Monocoque-Rumpf, ab 2008) mit Winglets; ohne Winglets 9,0 m / 9,0 m², Short Wing 8,5 m / 8,65 m² (nur mit Vortexgeneratoren). Bug- oder Spornradfahrwerk wählbar (Le Mans: offenes Cockpit mit zwei Roadster-Scheiben, ab 2012). Vne 270 km/h nach Technischer Mitteilung FK14#01-2012 (davor 250 km/h), Va 172 km/h, VH 245 km/h, Vs 65 km/h (Mindestgeschwindigkeit laut Kennblatt; Wikipedia: 64 km/h). Leermasse 293 kg (Wikipedia de, B2; en: 284 kg mit Rettungsgerät; Händler: etwa 310 kg). Tank 2 x 33 l, optional 2 x 39 l oder 2 x 47 l (94 l). Rotax 912 iS seit 2013/2015 im Kennblatt, ohne belegte Leistungsdaten; Kennblatt lässt auch den Rotax 912 UL zu. Reichweite 648 km laut Wikipedia (en) mit 65-l-Tank. Startstrecke 185 m über 15 m Hindernis (Wikipedia de). Lastvielfache +6,4/-3,8 g (Wikipedia de).

Fragen und Erfahrungen

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