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B&F Technik (FK Lightplanes) FK12 CometBild: Mike Burdett (CC BY-SA 2.0), Wikimedia Commons

B&F Technik (FK Lightplanes)

FK12 Comet

Dreiachser · Ultraleicht · Doppeldecker · Spornrad · 2 Sitze · Gemischtbauweise: Stahl-/Alurohrrumpf mit GFK-Verkleidung, Flügel Faserverbund mit CFK-Holmen, teilbespannt · seit 1997

Die FK12 Comet ist ein einstieliger Doppeldecker mit Spornradfahrwerk und zwei Sitzen hintereinander, entworfen von Peter Funk. Die Entwicklung begann 1994, der Erstflug war im März 1997, die Musterzulassung folgte 1999. Der Rumpf ist ein Stahl- und Aluminiumrohrgerüst mit GFK-Verkleidung, die Flügel haben CFK-Holme und -Nasen und sind im hinteren Bereich bespannt; alle vier Querruder arbeiten als Flaperons. Die Flügel lassen sich von einer Person nach hinten an den Rumpf klappen, sodass die Maschine wenig Hallenplatz braucht. Das Cockpit kann in wenigen Minuten von offen auf ein- oder zweisitzig geschlossen umgerüstet werden. Bis April 2009 waren über 80, bis 2010 rund 92 Stück gebaut; die deutsche Wikipedia nennt über 100. Nach einer Fertigungspause (2007 bis 2010) erschien 2011 eine Special Limited Edition, aus der Anfang 2013 die musterzugelassene FK12 S2 wurde: neue Flügel mit geänderten Flaperons, um 20 Prozent vergrößerte Leitwerke, breiteres und höheres Fahrwerk sowie geänderter Motorträger. Die S2 hat mit 253 km/h eine deutlich höhere Vne als die ursprüngliche S (220 km/h) und wurde nach FAR-23-Kriterien für Kunstflug getestet; für den US-LSA-Markt war ein Lycoming AEIO-233 vorgesehen. In Deutschland ist die Comet mit 472,5 kg zugelassen; eine 600-kg-Version nach LTF-UL 2019 war 2020 in Arbeit. Motoren sind Rotax 912 UL/ULS, optional Rotax 914, Jabiru 3300 oder der Einspritzmotor EDGE Performance EP 916 Si. Die Comet ist zum Bannerschlepp und in der Version mit Rotax 912 S/ULS zum Flugzeugschlepp zugelassen. Zwei Exemplare (Werknummern 100 und 101) gingen 2012 an ein französisches Unternehmen für simulierte Luftkämpfe mit Laser- und Rauchsystemen.

Technische Daten

Zellendaten

Klasse
Ultraleicht
Bauzeitraum
seit 1997
Zulassung
BFU 10/95 mit Ergänzender Musterzulassung LTF-UL 2003, 472,5 kg mit Rettungsgerät (DAeC-Kennblatt 61158 FK 12 S, 61158.4 FK 12 S2)
MTOW
472 kg
Leermasse
290 kg
Vne
137 kt
Mindestgeschwindigkeit (Vs)
35 kt
Tankinhalt
58 l
Spannweite
6,4 m
Länge
5,99 m
Höhe
1,98 m
Flügelfläche
13,1 m²

Leistungsdaten nach Motor

MotorRotax 912 ULRotax 912 ULS
Leistung80 PS100 PS
Reisegeschwindigkeit93 kt97 kt
Höchstgeschwindigkeit-109 kt
Steigrate-1.378 ft/min
Startstrecke--
Landestrecke--
Verbrauch--
Reichweite-351 NM (650 km)
Leermasse (Abweichung)--

Abmessungen und Geschwindigkeiten gelten für die seit 2013 gebaute FK12 S2 laut DAeC-Kennblatt (Spannweite 6,4 m, Länge 5,99 m, 13,1 m², Vne 253 km/h, Va 186 km/h, VH 202 km/h, Vs 65 km/h, 58-l-Rumpftank). Ursprüngliche FK12 S (1997 bis etwa 2012): Spannweite 6,74 m, Länge 5,54 m, Höhe 1,95 bis 1,98 m, 13,4 m², Vne 220 km/h. Leermasse etwa 290 kg (Wikipedia de; en: 265 kg für die S), Schwerpunkttabelle im Kennblatt 280 bis 320 kg. Lastvielfache der S laut Wikipedia (en) +9/-3,5 g bei 450 kg; die S2 wurde nach FAR-23-Kriterien für Kunstflug getestet. Zwei Sitze in Tandemanordnung, offenes Cockpit oder geschlossene Haube (ein- oder zweisitzig). Faltflügel für platzsparende Hallenlagerung. Zum Banner- und Flugzeugschlepp zugelassen. Kennblatt lässt zusätzlich den EDGE Performance EP 916 Si (96 kW) zu; Wikipedia nennt außerdem Rotax 914 und Jabiru 3300. Reiseleistung laut Wikipedia (de) 172 bis 200 km/h je nach Motor (80/100/120 PS).

Fragen und Erfahrungen

Wie fliegt sie, worauf achten beim Kauf, was kostet der Unterhalt? Beiträge zu diesem Muster erscheinen auch im Forum.

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