
25.08.2026
Schöner Ausflug nach Föhr
Mit Finja ging es in der D-MXLG von Lüneburg nach Föhr und am selben Tag wieder zurück.
Nico Pliquett2 Flüge · 462 km · 3 h 36 min
Dienstag, 25. August 2026
Auf zur Nordsee
Finja und ich wollten nach unserem Ausflug nach Wangerooge wieder eine Nordseeinsel ansteuern, diesmal Wyk auf Föhr. Vor dem Start hatte ich die D-MXLG bereits kontrolliert, anschließend mussten wir nur noch tanken. Für die Strecke plante ich den Flug durch die Kontrollzone Hamburg. Auf dem Rückweg wollte ich außerdem versuchen, eine Freigabe für einen tiefen Überflug zu bekommen.
- Dauer
- 1 h 36 min
- Strecke
- 216 km
- Max. Höhe
- 4.977 ft
- Max. Geschw.
- 198 km/h
11:44 Uhr · 2.084 ft
Lufträume um Hamburg verlassen, endlich steigen!
Nach dem Start auf der 07 drehten wir nach Norden ab, vorbei am Elbe-Seitenkanal und weiter in Richtung Hamburg. Wir flogen über die Elbe, sahen die Innenstadt und die Außenalster und passierten den Hamburger Flughafen. Über die Pflichtmeldepunkte Papa Two und Papa One verließen wir die Kontrollzone. Erst hinter dem Luftraum Charlie konnten wir über die Wolken steigen.
In Wyk landeten wir auf der 09 und bekamen direkt am Kaffeegarten einen Parkplatz angeboten. Danach waren wir viel zu Fuß unterwegs, gingen an der Küste entlang und in den Ort hinein. Bei 20 Grad fühlte es sich wärmer an, als wir erwartet hatten. Badesachen hatten wir nicht dabei, also krempelten wir die Hosen hoch und gingen wenigstens mit den Füßen ins angenehm kühle Wasser.
Zurück am Flugplatz entdeckten wir eine moderne Ladesäule, die offenbar vor allem für Elektroflugzeuge gedacht war. Dann machten wir die D-MXLG wieder für den Rückflug bereit.
Auf dem Rückweg drehten wir bei Sankt Peter-Ording direkt in Richtung Hamburg. Eigentlich wollte ich einen Low Approach am Hamburger Flughafen anfragen. Weil dort gerade viele Verkehrsflugzeuge ankamen und wir 10 bis 15 Minuten hätten warten müssen, fragte ich stattdessen nach Finkenwerder. Die Lotsen stimmten sich ab und ermöglichten uns den Anflug auf den Airbus-Flugplatz.
Über der Elbe sahen wir bereits das Airbus-Gelände. Der Frequenzwechsel zum Tower Finkenwerder erwischte mich kurz auf dem kalten Fuß, beim zweiten Durchgang hatte ich die Frequenz aber verstanden und eingestellt. Mit der Freigabe flogen wir in voller Landekonfiguration auf die Piste 05 zu. Kurz über der Bahn war unser Schatten zu sehen, am Ende der Piste lag ein Kreuzfahrtschiff im Blickfeld. Dort startete ich durch und flog entlang der Elbe weiter über Hamburg.
Wenig später waren wir zurück in Lüneburg und landeten wieder auf der 07. Besonders der Low Approach in Finkenwerder war für mich etwas Neues und ein starkes Erlebnis.
- Dauer
- 2 h 00 min
- Strecke
- 247 km
- Max. Höhe
- 3.645 ft
- Max. Geschw.
- 187 km/h
17:40 Uhr · -7 ft
Low-Approach in Finkenwerder bei Airbus und Flug über die Hamburger Innenstadt!
Nach der Landung kam die D-MXLG zurück in den Hangar, diesmal fuhr Finja das Auto. In den vergangenen drei Tagen war ich insgesamt rund neun Stunden geflogen. Die Flüge hatten viel Konzentration verlangt, besonders in der Kontrollzone Hamburg, aber alles hatte gut geklappt.
Ein großer Dank geht an die Lotsen in Hamburg und Finkenwerder, die diesen besonderen Rückflug möglich gemacht haben. Die Eindrücke über der Stadt, der Anflug bei Airbus und das Kreuzfahrtschiff am Ende der Piste werden mir in Erinnerung bleiben.
Kommentare
Fragen zur Route, zu Plätzen oder Kosten.
Noch keine Kommentare. Mach den Anfang.
Mit einem Konto: mitreden und antworten. Flüge aufzeichnen, Plätze abhaken, Reisen schreiben, mitreden und den Marktplatz nutzen.
Anmelden oder Konto anlegen